Mutierte Viren in Kindergärten

28.01.2021 22:24

  • Gesundheit: Virus (Symbolfoto) © CDC / Unsplash.com (Bild: w9KEokhajKw)

In zwei Kindergärten, davon einer im Flachgau, wurden offenbar bei Kindern mutierte Virus-Varianten von SARS-CoV-2 bei Tests herausgefunden.

Virus-Mutationen im Flachgau angekommen

Seit mehreren Wochen ist in den Nachrichten von den mutierten Viren-Varianten von SARS-CoV-2 die Rede, konkret geht es dabei um die sogenannten Mutationen "Britisch" und "Südafrikanisch". Nun sind auch bei Tests zwei Fälle in Kindergärten entdeckt worden, ein Kindergarten davon ist im Pongau, der anderem im Flachgau. Die betroffenen Kindergärten wurden vorerst vorsorglich gesperrt. In den nächsten Tagen sollen PCR-Tests an andern Kindern und auch am Kindergartenpersonal sowie an den jeweiligen Eltern vorgenommen werden.

Eine abschließende Bestätigung aus der Sequenzierung der Viren steht allerdings noch aus, trotzdem hat man die Kindergärten geschlossen. Die mutierten Viren-Varianten sind laut ersten Erkenntnissen der Medizin wesentlich ansteckender als vorherige Varianten und das ursprügnliche Corona-Virus "SARS-CoV-2".

Anmeldeplattform "Salzburg Testet" gehackt...

Außerdem ist in Salzburg die Anmeldeplattform für die Tests gehackt worden. Bisher unbekannte Täter konnten sich offenbar Zutritt zu mehreren tausend Datensätzen verschaffen. Laut Angaben der Betreiber soll es sich dabei um etwa 5.000 Daten gehandelt haben, die 2.400 Datensätzen von Personen zugeordnet sein könnten. Bei den persönlichen Daten geht es um Vornamen, Nachnamen, Geburtsdatum sowie Telefonnummer und E-Mail-Adresse und außerdem - sofern angegeben - die Sozialversicherungsnummer der Personen. Datensätze, die entwendet wurden, betreffen Anmeldungen vom 14. und 15. Jänner 2021 für die Tests.

Das Rote Kreuz Salzburg hat die betreffenden Personen über die Datenschutzverletzung informiert, wer die Angreifer sind, ist bisher noch nicht bekannt. Das Datenleck hat man anscheinend noch am selben Tag der Entdeckung behoben. 

Genauer gesagt sollen Peronen betroffen sein, die sich zwischen 14. Jänner 2021 um 22:20 und 15. Jänner 2021 um 21:00 Uhr auf der Anmeldewebseite registriert haben. Das Rote Kreuz versichert gegenüber den Medien, dass die Anmeldungen wieder funktionieren und auch sicher seien. Faktum ist, dass "Sicherheit" zu gewährleisten ein riskantes Unterfangen ist. Hinter der Anmeldeplattform steckt technologisch anscheinend eine Softwarebasis, die auf den amerikanischen Softwarekonzern Microsoft zurückzuführen ist. Ob das Rote Kreuz selbst die Architektur des Systems genau kennt, ist uns aktuell nicht bekannt.

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